Präambel

Die Stiftung will das ökologische Bewusstsein für eine landestypische und sich an den Jahreszeiten orientierende Ernährung der Menschen fördern. Darüber hinaus will die Stifterin das Zusammenleben der Menschen mit einem Mehrgenerationenprojekt fördern und auf diese Weise zu einem gesellschaftlich bewussteren Leben und gegen die Vereinsamung im Alter beitragen.

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform

  1. Die Stiftung führt den Namen Camino Verde-Stiftung.
  2. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Brandenburg an der Havel.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr; es beginnt mit dem Zeitpunkt der Anerkennung der Stiftung (§ 80 Bürgerliches Gesetzbuch – BGB) und endet am 31. Dezember desselben Kalenderjahres.

§ 2 Stiftungszweck

  1. Zweck der Stiftung ist die Förderung
    • der Jugendhilfe sowie der Erziehung, Volks- und Berufsbildung,
    • der Altenhilfe,
    • der Kleintier- und Pflanzenzucht sowie der Kleingärtnerei,
    • mildtätiger Zwecke.
  2. Der Stiftungszweck wird auch dadurch verwirklicht, dass die Stiftung Mittel einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft oder Körperschaft des öffentlichen Rechts zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken beschafft.
  3. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    • Förderung von Trägern der freien Jugendhilfe und/oder der Musikerziehung durch das Anbieten von Unterricht, der der Musikerziehung dient.
    • Weitergabe von finanziellen Zuwendungen an freie Träger der Jugendhilfe, die selbst auch steuerbegünstigt sind.
    •  Förderung von Auslandsaufenthalten von Schülern durch die finanzielle Unterstützung von hilfsbedürftigen Schülern im Rahmen von Auslandsschuljahren und Auslandsklassenfahrten.
    • Förderung der Betreuung bei Freizeitbetätigungen im Rahmen der Jugend- und Altenhilfe.
    • Finanzielle, organisatorische und personelle Unterstützung von Einrichtungen der Jugend- und Altenhilfe, auch von Jugend- und Altenheimen.
    • Förderung der Pflanzenzucht durch finanzielle und personelle Unterstützung von Maßnahmen der angewandten Genetik insbesondere mit dem Ziel der Reinerhaltung der Arten, der Erhaltung alter Arten von Obst, Gemüsen und Kräutern entsprechend den regionalen Standortverhältnissen.
    • Förderung der Tierzucht durch finanzielle und personelle Unterstützung von Maßnahmen zur Erhaltung gefährdeter Rassen, regionaler landwirtschafts- und landschaftstypischer Tiere.
  4. Die Stiftung darf im Rahmen des Stiftungszwecks (Abs. 1) sowohl eigene Projekte verwirklichen als auch dritte steuerbegünstigte Träger, auch Projekte dritter steuerbegünstigter Träger, finanziell, ideell und/oder sonst wie unterstützen. Die Stiftung darf im Rahmen des Stiftungszwecks auch Kooperationen mit dritten steuerbegünstigten Trägern eingehen und weitere Standorte innerhalb der Europäischen Union (EU) begründen.
  5. Den durch die Stiftung Begünstigten steht aufgrund dieser Satzung ein Rechtsanspruch auf Leistung nicht zu. Auch eine bereits erfolgte Gewährung von Stiftungsmitteln oder das bloße „In-Aussicht-Stellen“ führt nicht zu einem Leistungsanspruch.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
  2. Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Die Stiftung darf aber bis zu einem Drittel ihres jährlichen Einkommens dazu verwenden, um in angemessener Weise die Stifterin zu unterhalten, nach ihrem Ableben ihr Grab zu pflegen und ihr Andenken zu ehren (vgl. § 58 Nr. 6 AO).
  4. Die Stifterin erhält keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.
  5. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben selbst oder durch Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO.

§ 4 Vermögen

  1. Das Stiftungsvermögen zu Beginn der Stiftungstätigkeit ergibt sich aus dem Stiftungsgeschäft.
  2. Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten und möglichst ertragreich anzulegen. Es ist von anderem Vermögen getrennt zu halten. Es kann zum Zwecke der Werterhaltung bzw. Stärkung seiner Ertragskraft unter Beachtung des Satzes 1 umgeschichtet werden.
  3. Die Stiftung erfüllt ihren Zweck ausschließlich aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus den Zuwendungen Dritter, sofern diese nicht ausdrücklich dazu bestimmt wurden, das Stiftungsvermögen zu stärken (Zustiftungen).
  4. In einzelnen Geschäftsjahren darf das Vermögen der Stiftung an sich bis zu einer Höhe von maximal 15 % selbst angegriffen werden, wenn die Rückführung des entnommenen Betrages innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren (§ 1 Abs. 3) nach Entnahme sichergestellt ist, dies wegen wesentlicher Änderungen der Verhältnisse notwendig erscheint, die dauerhafte Erfüllung des Stiftungszwecks und der Bestand der Stiftung nicht gefährdet sind und der Vorstand und das Kuratorium die Maßnahme mit einer Mehrheit von jeweils zwei Dritteln der Stimmen aller Mitglieder beschlossen hat. Eine erneute bzw. wiederholte Inanspruchnahme des Stiftungsvermögens ist nur dann möglich, wenn die durch die vorangegangene Inanspruchnahme erfolgte Minderung des Grundstockvermögens wieder ausgeglichen worden ist.
  5. Die Stiftung ist berechtigt, im Rahmen der Regelungen der Abgabenordnung (AO) Rücklagen zu bilden.

§ 5 Organisation

  1. Organ der Stiftung ist zunächst nur der Stiftungsvorstand (§§ 6 ff.). Weiteres Organ der Stiftung ist das Stiftungskuratorium (§§ 9 ff.), sobald entweder die Stifterin gegenüber der Stiftungsbehörde (§ 14) unter Bezugnahme auf diese Regelung eine verbindliche und unwiderrufliche Erklärung über die Errichtung des Kuratoriums abgeben hat (erste Alternative) oder die Stifterin aus dem Vorstand der Stiftung aufgrund Amtsniederlegung (zweite Alternative) oder aufgrund Ablebens der Stifterin ausgeschieden ist (dritte Alternative). Soweit diese Satzung Regelungen zum Kuratorium enthält bzw. diesem bestimmte Kompetenzen zuweist, gelten diese Regelungen erst, sobald die Voraussetzungen des vorstehenden Satzes 2 erfüllt sind; bis dahin liegen die dem Kuratorium zugewiesenen Kompetenzen beim Vorstand.
  2. Mitglieder der Organe können nur volljährige und vollgeschäftsfähige natürliche Personen sein. Ein Mitglied eines Organs kann nicht zugleich einem anderen Organ angehören.
  3. Die Mitglieder der Organe können eine angemessene Vergütung für ihre Tätigkeit erhalten. Sie haben in jedem Fall Anspruch auf Ersatz der ihnen im Zusammenhang mit der Stiftungstätigkeit entstandenen notwendigen angemessenen Aufwendungen, auch solcher nach § 1835 Abs. 3 BGB, wenn die Erträge des Stiftungsvermögens dies zulassen. Darüber hinaus dürfen ihnen keine Vermögenswerte zugewandt werden.
  4. Die Mitglieder der Organe haften entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 6 Stiftungsvorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, höchstens fünf Mitgliedern. Die Mitglieder des ersten Vorstandes werden im Stiftungsgeschäft berufen.
  2. Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes beträgt fünf Jahre. Die Stifterin gehört dem Vorstand auf Lebenszeit an. Sie ist berechtigt, ihr Amt jederzeit niederzulegen. Zu ihren Lebzeiten ist die Stifterin Vorsitzende des Vorstandes und beruft ihren Stellvertreter sowie die übrigen Vorstandsmitglieder. Die Stifterin ist berechtigt, den Vorsitz jederzeit niederzulegen und einfaches Vorstandsmitglied zu werden; (auch) als einfaches Vorstandsmitglied hat sie (weiterhin) das Recht, den Vorsitzenden des Vorstandes, seinen Stellvertreter sowie die übrigen Vorstandsmitglieder zu berufen. Eine Wiederberufung, auch mehrmalige Wiederberufung, ist zulässig.
  3. Nach dem Ausscheiden der Stifterin aus dem Vorstand (aufgrund Amtsniederlegung oder aufgrund Ablebens der Stifterin) wählt das Kuratorium (vgl. § 5 Abs. 1 Satz 2) die neuen Mitglieder des Vorstandes rechtzeitig vor Ablauf deren Amtszeit. Eine Wiederwahl, auch mehrmalige Wiederwahl, ist zulässig. Die Mitglieder des Vorstandes wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden sowie dessen Stellvertreter.
  4. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet mit dem Ablauf der Amtszeit, durch Tod oder durch jederzeit mögliche Amtsniederlegung. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zum Amtsantritt des Nachfolgers im Amt; dies gilt nicht bei einer vorzeitigen Abberufung nach Abs. 5. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so wird der Nachfolger nur für die restliche Amtszeit des Vorgängers berufen.
  5. Ein Vorstandsmitglied kann von der Stifterin, nach deren Ausscheiden aus dem Vorstand vom Kuratorium, jederzeit aus wichtigem Grund abberufen werden. Hierfür bedarf es einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Mitglieder des Kuratoriums. Dem betroffenen Vorstandsmitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

§ 7 Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Stiftung nach Maßgabe dieser Satzung und führt die laufenden Geschäfte der Stiftung jeweils in eigener Verantwortung. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich und handelt, solange die Stifterin Vorsitzende des Vorstandes ist, durch die Vorsitzende oder im Falle deren Verhinderung (aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen) durch deren Stellvertreter allein und, sobald die Stifterin nicht mehr Vorsitzende des Vorstandes ist, durch die/den Vorsitzende/n oder im Verhinderungsfall deren/dessen Stellvertreter/s zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied.
  2. Die Mitglieder des Vorstandes haben im Rahmen des Stiftungsgesetzes für das Land Brandenburg (StiftGBbG) und dieser Satzung den Willen der Stifterin so wirksam wie möglich zu verwirklichen. Sie sind zur gewissenhaften, sparsamen und wirtschaftlichen Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel verpflichtet.

    Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere:
    • die Verwaltung des Stiftungsvermögens,
    • die Verwendung der Stiftungsmittel,
    • die Aufstellung eines Haushaltsplanes, des Jahresabschlusses sowie des Tätigkeitsberichtes.
  3. Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse, der Erledigung seiner Aufgaben und insbesondere der Wahrnehmung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer oder sonstige Hilfspersonal einstellen und die dazu erforderlichen Verträge abschließen oder Sachverständige hinzuziehen, soweit die Erträge des Stiftungsvermögens dies erlauben und der Umfang der Stiftungstätigkeit dies erfordert.
  4. Die Einnahmen und Ausgaben der Stiftung sind aufzuzeichnen und die Belege zu sammeln. Zum Ende eines jeden Geschäftsjahres sind die für den Jahresabschluss nach dem Stiftungsgesetz für das Land Brandenburg (StiftGBbG) erforderlichen Unterlagen unverzüglich für die Stiftungsbehörde zu fertigen und dieser innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist unaufgefordert vorzulegen.

§ 8 Sitzungen und Beschlussfassung des Vorstandes

  1. Der Vorstand tagt mindestens zweimal jährlich (nach Möglichkeit einmal im Quartal), im Übrigen nach Bedarf oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder des Vorstandes dies unter Angabe eines wichtigen Grundes verlangen oder wenn das Kuratorium dies verlangt.
  2. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Regel in Sitzungen. Er ist beschlussfähig, wenn die/der Vorsitzende oder im Falle ihrer/seiner Verhinderung der Stellvertreter zu der Sitzung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen – bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Ab¬sendung der Einladung und der Tag der Versammlung nicht mitgerechnet – schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung geladen hat und mindestens zwei Drittel der Mitglieder des Vorstandes anwesend sind. Ein Verstoß ist unbeachtlich, wenn alle Mitglieder des Vorstandes anwesend sind und kein Mitglied des Vorstandes den Verstoß rügt.
  3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden, bei deren/dessen Abwesenheit die ihres/seines Stellvertreters. Enthaltungen sind nicht zulässig. Solange die Stifterin Mitglied des Vorstandes ist, hat sie ein Veto-Recht gegen alle Beschlüsse des Vorstandes.
  4. Beschlüsse des Vorstandes können, außer im Fall des § 12, auch im schriftlichen Umlaufverfahren per Brief, Telefax oder E-Mail gefasst werden, sofern kein Vorstandsmitglied dieser Art der Beschlussfassung widerspricht. Eine Nichtbeteiligung am Umlaufverfahren innerhalb von 14 Tagen gilt als Widerspruch zum gewählten Verfahren.
  5. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu fertigen und von der/dem Vorsitzenden, bei deren/dessen Abwesenheit von ihrem/seinem Stellvertreter, und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Beschlussfassungen im schriftlichen Verfahren sind in einem Protokoll schriftlich festzuhalten. Die Abstimmungen sind diesem beizufügen.
  6. Der Vorstand kann sich mit Zustimmung des Kuratoriums eine Geschäftsordnung geben.

§ 9 Stiftungskuratorium

  1. Das Kuratorium besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Anzahl und Mitglieder des ersten Kuratoriums werden im Falle des § 5 Abs. 1 Satz 2 erste und zweite Alternative durch die Stifterin, im Falle des § 5 Abs. 1 Satz 2 dritte Alternative durch den Vorstand festgelegt und berufen.
  2. Die Amtszeit der Mitglieder des Kuratoriums beträgt fünf Jahre. Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden. Scheidet ein Kuratoriumsmitglied aus, so wählt das Kuratorium rechtzeitig vor Ablauf der Amtszeit einen Nachfolger. Eine Wiederwahl, auch mehrmalige Wiederwahl, ist zulässig.
  3. Das Amt eines Kuratoriumsmitgliedes endet mit dem Ablauf der Amtszeit, durch Tod oder durch jederzeit mögliche Amtsniederlegung. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zum Amtsantritt des Nachfolgers im Amt; dies gilt nicht bei einer vorzeitigen Abberufung nach Abs. 4. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so wird der Nachfolger nur für die restliche Amtszeit des Vorgängers gewählt.
  4. Ein Kuratoriumsmitglied kann aus wichtigem Grunde von den anderen Kuratoriumsmitgliedern abberufen werden. Dafür ist eine Mehrheit von zwei Drittel der Stimmen aller stimmberechtigten Mitglieder des Kuratoriums erforderlich. Das betroffene Mitglied ist von der Abstimmung ausgeschlossen; ihm ist jedoch vorher Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. 

§ 10 Aufgaben des Kuratoriums

  1. Das Kuratorium berät, unterstützt und überwacht den Vorstand. Es hat dabei den Willen der Stifterin so wirksam wie möglich zu berücksichtigen. Seine Aufgaben sind insbesondere:
    • Empfehlungen an den Vorstand für die Verwaltung des Stiftungsvermögens,
    • Empfehlungen an den Vorstand für die Verwendung der Stiftungsmittel,
    • Genehmigung des Haushaltsplanes, des Jahresabschlusses und des Tätigkeitsberichtes,
    • Berufung bzw. Wahl der Mitglieder des Vorstandes,
    • Entlastung des Vorstandes.
  2. Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse kann das Kuratorium Sachverständige hinzuziehen.
  3. Das Kuratorium ist auf seinen Wunsch vom Vorstand jederzeit zu unterrichten.

§ 11 Sitzungen und Beschlussfassung des Kuratoriums

  1. Das Kuratorium tagt mindestens einmal jährlich (nach Möglichkeit einmal im Halbjahr), im Übrigen nach Bedarf oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder des Kuratoriums unter Angabe eines wichtigen Grundes oder der Vorstand dies verlangen.
  2. Das Kuratorium fasst seine Beschlüsse in der Regel in Sitzungen. Es ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung der Stellvertreter zu der Sitzung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen – bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Ab¬sendung der Einladung und der Tag der Versammlung nicht mitgerechnet – schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung geladen hat, und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Ein Verstoß ist unbeachtlich, wenn alle Mitglieder des Kuratoriums anwesend sind und kein Mitglied den Verstoß rügt. Den Mitgliedern des Vorstandes kann das Recht eingeräumt werden, an den Sitzungen des Kuratoriums beratend teilzunehmen.
  3. Die Regelungen des § 8 Abs. 3 bis 5 gelten entsprechend. 

§ 12 Satzungsänderungen

  1. Änderungen der Satzung, die den Stiftungszweck nicht berühren, sind zulässig, wenn die ursprüngliche Gestaltung der Stiftung nicht verändert wird oder die Erfüllung des Stiftungszwecks durch die Änderung wesentlich erleichtert wird. Die Gemeinnützigkeit der Stiftung darf nicht beeinträchtigt oder aufgehoben werden.
  2. Wenn aufgrund einer wesentlichen Veränderung der Verhältnisse die Erfüllung des Stiftungszweckes nicht mehr möglich oder sinnvoll erscheint, kann der Stiftungszweck geändert werden. Weitere Stiftungszwecke können verfolgt werden, wenn die Erweiterung die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Ursprungszweckes nicht gefährdet, insbesondere wenn die Erträge des Stiftungsvermögens nur teilweise für die Verwirklichung des Ursprungszweckes benötigt werden. Die Gemeinnützigkeit der Stiftung darf nicht beeinträchtigt oder aufgehoben werden.
  3. Die Stiftungsorgane können die Zulegung oder Zusammenlegung der Stiftung mit einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft oder die Auflösung der Stiftung beschließen, wenn der Stiftungszweck unmöglich ist oder die Verhältnisse sich derart geändert haben, dass die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr möglich erscheint und auch die dauernde und nachhaltige Erfüllung eines geänderten Zweckes nach Abs. 2 nicht in Betracht kommt.
  4. Beschlüsse zu bzw. nach Abs. 1 bis 3 bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen aller Mitglieder des Vorstandes (solange die Stifterin Mitglied des Vorstandes ist, hat sie jeweils ein Veto-Recht) und von zwei Dritteln der Stimmen aller Mitglieder des Kuratoriums. Die Beschlüsse sind der Stiftungsbehörde umgehend zuzuleiten. Die Satzungsänderung wird erst mit der Genehmigung durch die Stiftungsbehörde wirksam.

§ 13 Vermögensanfall

Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Stiftung an den luftschwung e.V. mit Sitz in Berlin, c/o Praxis Dr. Helma Hesse, Bergmannstraße 59, 10961 Berlin, eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg zu VR 28094 B, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. 

§ 14 Staatsaufsicht, Stiftungsbehörde

  1. Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des Stiftungsgesetzes für das Land Brandenburg (StiftGBbG) in seiner jeweils geltenden Fassung. Es regelt auch, welche Behörde die Aufsicht über die Stiftung führt (vor- und nachstehend auch als die „Stiftungsbehörde“ bezeichnet).
  2. Die Stiftungsbehörde ist auf Wunsch jederzeit über die Angelegenheiten der Stiftung zu unterrichten. Mitteilungen über Änderungen in der Zusammensetzung des vertretungsberechtigten Stiftungsorgans sind der Stiftungsbehörde umgehend zur Kenntnis zu geben.

wir machen was Besonderes

Ein Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen

Unser Lied Camino Verde

Letra de Camino Verde

Hoy he vuelto a pasar por aquel camino verde,
que por el valle se pierde, con mi triste soledad.
Hoy he vuelto a rezar en la fuente de la ermita
Hoy he vuelto a pasar por aquel camino verde,
que por el valle se pierde, con mi triste soledad.
Hoy he vuelto a rezar en la fuente de la ermita
y pedi a tu virgensita que yo te vuelva a encontrar.

Por el camino verde, camino verde
que va a la ermita.
Desde que tu te fuiste lloran de pena las margaritas.
La fuente se ha secao, las azucecnas ya estan marchitas.
En el camino verde, camino verde que va a la ermita.
Hoy he vuelto a pasar por aquel camino verde,
que por el valle se pierde junto a mi felicidad.
Hoy he vuelto a grabar, nuestros nombres en la encina,
he subido a la colina y alli me he puesto a llorar.

En el camino verde, camino verde que va a la ermita,
desde que tu te fuiste lloran de pena las margaritas,
la fuente se ha secao, las asusenas ya estan marchitas,
en el camino verde , camino verde que va a la ermita..

La fuente se ha secao, las asusenas ya estan marchitas,
en el camino verde , camino verde que va a la ermita.

Camino...Camino verde..

Heute bin ich wieder gegangen,jenen grünen Weg,
der sich im Tal verliert Mit meiner traurigen Einsamkeit
Heute habe ich wieder gebetet
an der Tür der Kapelle betete ich zur Heiligen
warum ich dich zu treffen zurückkehre.

Auf dem grünen Weg, grüner Weg, der zur Kapelle führt
Seit du weggegangen bist, weinen vor Kummer die Margeriten
Die Quelle ist vertrocknet, die Lilien sind welk
am grünen Weg,

grüner Weg, der zur Kapelle führt
Heute bin ich jenen Weg wieder gegangen
Grün und in der Erinnerung geht ganzes mein Glück verloren
Heute habe ich wieder unsere Namen in die Steineiche geschnitzt
Ich bin auf den Hügel gestiegen und habe dort begonnen zu Weinen
Seit dem grünen Weg

grüner Weg, der zur Kapelle führt
Seit du weggegangen bist, weinen vor Kummer die Margeriten

Weg, grüner Weg.

wo

wir

machen zusammen

La Palma - „la isla bonita“ -

ist "die schöne Insel". die grüne Insel, liegt im Westen der Kanaren. Ein riesiger Vulkan formt diese Insel: der Vulkankrater, die Caldera, ist ein zauberhaftes Naturschutzgebiet, die Berge türmen sich um den Krater bis über 2.400 Meter Höhe, ein weiterer Gebirgszug streckt sich bis in den Süden der Insel.

Wir

Wir,

sind die stiftung camino verde und freunde

Kinderferien
Klettern
Tauchen
Kochkurs
gärtnern
Musik
Yoga
philosopfieren
Urlaub

machen

Den Hauptpunkt unseres Projektes bildet die Landwirtschaft, die als Permakultur geführt werden wird, also die wechselseitige Ergänzung von Tieren und Pflanzen, und der Anbau von seltenen und schützenswerten Pflanzen. (siehe unten)

Daneben soll Raum sein für unterschiedlichste Interessen und Aktivitäten. Wir freuen uns über alle, die bei uns etwas anbieten wollen: Kurse zu verschiedenartigsten Aktivitäten von körperlichen Aktivitäten wie Tauchen-Klettern-Wandern zu Kochkursen, Yoga, Musikseminaren, Coaching etc.

Besonders schön finden wir Kinderferien, hier sollen unsere Kinder durch selbständige Aktivitäten auf der Finca wieder in Kontakt zu Natur und Landwirtschaft kommen, während die Eltern Zeit für Muße und Ruhe haben.

Permakultur

Unser Boden ist vulkanischen Ursprungs, fruchtbar, die Kraft der Sonne lässt Pflanzen reifen, oft mit mehreren Ernten pro Jahr.

Hier wollen wir eine Vielzahl an unterschiedlichen Bäumen, Obst und Gemüse sowie Kräuternpflanzen. Die Produkte sollen frisch genossen werden, jeder unserer Gäste kann sie zum Kochen verwenden oder sie werden verarbeitet zu Marmeladen, Chutneys, Tapas, Säften, Smoothies, getrocknet oder auch gefroren.

 

Die Bewässerung erfolgt über unseren grossen Tank, Fische und Enten düngen das Wasser. Haustiere wie Hühner und Enten bewegen sich frei, ernähren sich von Insektenlarven und Abfällen, sodass das Wachstum der Pflanzen ganz ohne künstliche Düngung und chemische Insektizide auskommt. Die Vielfalt der Pflanzen führt auch dazu, dass sich Krankheiten bzw Schädlinge nicht ausbreiten können wie in der Plantagenwirtschaft.

 

*Was ist Permakultur? Hier die Definition:

Permakulturell gestaltete Lebensräume werden als Systeme aufgefasst, in denen das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen so miteinander kombiniert wird, dass die Systeme zeitlich unbegrenzt funktionieren und die Bedürfnisse aller Elemente soweit wie möglich erfüllt werden.

Bauen

Das Bauland liegt nördlich der kleinen Strasse „Camino del Canal“. Hier werden für Projektmitarbeiter, aber auch für Gäste und Besucher Apartments gebaut, Erholung und Aktivitäten finden sich hier zusammen.

Jedes Apartment hat 2 grosszügige Schlafzimmer, sodass ausreichend Platz auch für Familien mit Kindern ist. Unsere Verwalterfamilie wird im Wohnhaus Platz finden.

Zusätzlich ist der Bau einer Gemeinschaftsküche und eines gemeinsamen Essraums, sowie eines Kurs- bzw. Seminarraumes geplant. Das alles gruppiert sich um einen idyllisch bewachsenen Platz.

Wasserlandschaft

Südlich der Strasse liegt ein weiterer Tank mit einer Fläche von ca 1.900 m².

Diesen wollen wir* als Wasserlandschaft gestalten. Zufliessendes Wasser fliesst über eine Kaskade in diese Landschaft, hier ist Platz zur Erholung und Entspannung.

essbarer Waldgarten

Alles was hier wächst, soll essbar sein, nicht nur Früchte sondern auch Blätter, Wurzeln und Blüten. Hier möchten wir gerne unseren Gästen zeigen, was die Natur mit ihrer Vielfalt an Essbarem bieten kann, wie man den Kreis schliesst, ohne dass etwas nutzlos ist und verworfen werden muss: von der Wurzel zur Pflanze - zu den Blättern – Blüten – Früchten und wieder als Dünger auf die Erde.

Spezielles wollen wir für Kinder vorbereiten, in dem sie lernen, die Vielfalt der Natur zu erkennen und zu schätzen.

Hier in unserem essbaren Waldgarten wird auch unsere Guachinche* zu finden sein, wo wir selbstgemachtes anbieten und geniessen.

guachinche Verde

*Guachinche 

Guachinche ist eine Besonderheit der Kanaren, vor allem aber der Insel Teneriffa, in der traditionelles, hausgemachtes Essen angeboten wird , begleitet von einem lokalen Wein.

Nutztiere

Nutztiere gehören neben den Pflanzen zur Permakultur und ergeben ein gegenseitiges Miteinander: Bienen bestäuben die Obstbäume- Hühner fressen die Larven der Insekten aus dem Boden – Schafe und Ziegen liefern Milch und alle Tiere reichlich Dünger.

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für ein Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen

Mitmachen

Wir freuen uns auf alle, die mitmachen wollen, mit Ideen, tatkräftig oder auch mit Geld. 

Kontakt & weitere Infos:

bitte einfach anrufen
helma +49 179 59 11 545 oder +34 657 218 209 oder gerne auch per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

hintergrund

die stiftung camino verde mit Sitz in Brandenburg unterstützt dieses Projekt finanziell und ideell.

Satzung:

zum nachlesen

hier download


stiftung camino verde
Nicolaiplatz 8
14770 Brandenburg/Havel

tel: +49 179 59 11 545
tel +37 657 218 209
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!